Huna Philosophie

Schild auf dem Kalalau Pfad in Kuaui Hawaii.
Photo by Steph Neumann. Kalalau, Kuaui Hawaii. Dies ist heiliges Land. Behandle es mit höchster Sorgfalt. Respektiere das Wissen, dass Du es für zukünftige Generationen bewahrt hast.

Die Menschen verbindet der Wunsch nach Liebe, Glück und Anerkennung. Diese Grundbedürfnisse sind unabhängig von Religionszugehörigkeit, Geschlecht oder Nationalität. Sie äußern sich oft in unterschiedlichen Verhaltensmustern, aber im Grunde bleiben es immer dieselben Grundbedürfnisse.

 

Die Huna Lebensphilosophie stammt aus dem polynesischen Raum und beschreibt die Vorstellung, dass alles im Universum lebendig, von Geist beseelt und über ein Netz, durch das Lebensenergie fließt, miteinander verbunden ist. Diesen Grundgedanken hat Huna mit vielen traditionellen Lebensphilosophien gemein. So lehrt der Buddhismus, dass der Mensch als Wesen in das kosmisches Ganze eingebunden ist. Die geistige Gesundheit, die sich in die körperliche Gesundheit übersetzt, ruht auf diesem Grundsatz.

 

Huna beruht auf sieben einfachen Prinzipien, die den Menschen das Leben erleichtern sollen. Diese Leitgedanken ermöglichen es selbstbestimmt und in Harmonie mit sich selbst und dem Umfeld zu leben. Huna bedeutet übersetzt das verborgene Geheimnis, da es dem normalen Alltagsgeist oft verborgen bleibt. Die Wurzelsilbe Hu steht für Bewegung, Chaos, das männliche Prinzip. Na ist die Ruhe, die Stille, die Struktur, das weibliche Prinzip. Die Zahl sieben bringt zum Ausdruck, dass sich die maskulinen und femininen Urkräfte im Ungleichgewicht befinden, wodurch wir und unsere Umwelt in ständiger Bewegung sind.

 

1. IKE: “Wir gestalten unsere Welt"
Wir können unsere persönliche Welt und die Wirklichkeit in Form unserer Erfahrungen und Erlebnisse selbst gestalten. Wir sind alle ein Produkt unserer Umwelt. Unser Leben entspricht unseren Gedanken und Erwartungen. Dies bedeutet auch, dass wir unser Leben durch positive und schöne Eindrücke in eine positive Richtung lenken können.

 

2. MAKIA: “Energie folgt der Aufmerksamkeit”
Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wird wachsen. Glaubt man an sich und die eigenen Erfolge, so wandelt sich das langfristig in positive Erlebnissen oder lehrreiche Situationen. Hält man sich jedoch ständig einen Mangel oder die eigene Unzufriedenheit vor Augen, so wird man sich dabei tendenziell immer schlechter fühlen.

 

3. MANA: “Alle Macht kommt von innen. Beschränke den äußeren Einfluss"
Übernehme Verantwortung für dein Handeln. Wir haben es selbst in der Hand durch ein verändertes Denken unser Leben zu verändern. Wir können andere Menschen nicht ändern, jedoch unsere Reaktion auf deren Verhalten und wie sehr wir uns davon beeinflussen lassen.

 

4. MANAWA: “Jetzt ist der Augenblick der Macht. Lebe im Jetzt"
Was nützt es, vermeintlich verpasste Chancen oder Fehler der Vergangenheit zu beklagen oder sich auf Zukunftserwartungen zu fixieren, wenn wir dadurch das Jetzt nicht erleben? Aus Fehlern zu lernen und sich Ziele zu setzen ist gesund und hilfreich. Alle Visionen und Ziele haben jedoch nur den einen Sinn, uns in diesem Augenblick zu beflügeln. Es gibt nur jetzt.

 

5. KALA: “Es gibt keine Begrenzungen, alles ist möglich"
Wie oft hast Du schön gehört, dass dieses oder jenes nicht möglich ist. Noch vor 50 Jahren war sich die Menschheit absolut sicher, dass wir niemals zu anderen Planeten fliegen können. Nun waren wir bereits auf dem Mond und streben nach der Entdeckung weiterer Planeten. Alle diese Grenzen konnten nur überwunden werden, weil jemand den Mut hatte, Unmögliches für möglich zu halten! Glaube an das scheinbar Unmögliche.

 

6. PONO: “Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit”
Wissen allein ist nicht genug, einen Experten erkennt man an seinen Resultaten. So können wir an unserem Leben und den persönlichen Entwicklungen ablesen, ob es uns gelungen ist diese Prinzipien tatsächlich umzusetzen.

 

7. ALOHA: “Lieben bedeutet, glücklich sein mit mir”
Das Glücksrezept ist einfach: Liebe all das was Du in Deinem Leben vorfindest und entscheide Dich aktiv glücklich zu sein! Auch wenn die Bedingungen nicht perfekt sind, haben wir doch immer eine Wahl, inwieweit diese Umstände unser Leben dominieren.